Die Wiener Schnellbahn wurde am 17. Jänner 1962 eröffnet. Sie ist ein von den Österreichischen Bundesbahnen betriebenes Schnellbahnnetz in Wien und Umgebung, das im Verkehrsverbund Ost-Region integriert ist. Neben den Verkehrsangeboten der Wiener Linien ist die Schnellbahn - mittlerweile bekannter unter dem Namen S-Bahn - der zweite integrale Bestandteil des Öffentlichen Personennahverkehrs der Stadt.
Die statistischen Fakten können sich sehen lassen: 249 Mitarbeiter, davon 203 Triebfahrzeugführer, sorgten 2010 dafür, dass 138 Triebwagen an 447.000 Stunden ca. 6,5 Millionen Kilometer zurücklegten.
Die S 45, die so genannte Vorortelinie führt vom Bahnhof Hütteldorf (Westbahn) zum Bahnhof Heiligenstadt (Franz-Josefs-Bahn). Mit dem Bau der österreichischen Nordwestbahn (ab 1870) sowie deren Wiener Kopfbahnhof wurde eine Verbindung Nordwestbahn - Kaiserin-Elisabeth-Bahn - Verbindungsbahn (1861) dringend notwendig. Dieses Projekt bildete nach Fertigstellung eine über den Westen Wiens führende Spange zwischen Nordwest-, West- sowie Südbahnhof. Am 11. Mai 1898 wurde die Strecke Hütteldorf - Heiligenstadt als Teil der vom Architekten Otto Wagner entworfenen Wiener Stadtbahn eröffnet. Seit 1987 ist die Strecke als Linie S45 in das Netz der Wiener S-Bahn eingegliedert. 1996 wurde die S45 bis zur Station Handelskai an der Donauuferbahn verlängert.